Tromsø & Aufbruch nach Süden
Schon im Landeanflug auf Tromsø wird klar, worauf wir uns einlassen: schneebedeckte Gipfel über braun-grünen Tälern. Am Boden dann die erste Überraschung: 14 Grad, und der Taxifahrer empfängt uns in T-Shirt und Sandalen. Für norwegische Verhältnisse ist das fast Hochsommer. Beim Großeinkauf am Supermarkt etwas außerhalb spaziert seelenruhig ein Rentier vorbei, als wäre das hier das Normalste der Welt.
Übernommen haben wir die Yacht auf der Basis des Vercharterers etwas außerhalb von Tromsø. Von dort steuern wir zunächst den Stadthafen von Tromsø an (Frühstück, letzte Kleinigkeiten fürs Angeln) und nehmen dann Kurs nach Süden. In einer Engstelle wimmelt es nur so von Fischen; zwischen Anglern und Möwen taucht kurz ein Schweinswal auf, der erste von vielen, die wir auf dieser Reise zuerst für Delfine halten. Die letzten Meilen in die Ankerbucht bei Årnes können wir sogar segeln, und beim Ankerlichten am nächsten Morgen grüßt noch ein Rentier von der Küste.
Tromsø ist ein bequemer Ausgangspunkt mit Flughafen, guter Versorgung und mehreren Häfen. Den ersten Tag ruhig entspannt angehen: Übernahme, Großeinkauf, eine nahe Ankerbucht.


